Zur Meinungsfreiheit westlicher Gesellschaften 
zählt das Recht zur missverständlichen Überzeichnung.
   
04.01.2010 - dradio.de
 



 


Ausgabe August 2017

'Eine Mitteilung an meine Freunde'

Buhgeschrei erfreut die Regisseure, die dann feixend zum Applaus vor dem Vorhang erscheinen. Er / Sie hat sich ’einen Namen’ gemacht. Die Intendanz sieht sich bestätigt, denn für einen Moment strömt das Publikum ins Haus, um sich zu informieren, was da abgeht.
Inzwischen hat sich die Bevölkerung an Regiemätzchen gewöhnt, will entweder immer gröbere Reize oder lehnt ab, geht nicht mehr hin - wie in Hannover oder auch in München.
 

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Ausgabe Juli 2017

'Eine Mitteilung an meine Freunde'

Leserzuschrift

Liebe Frau Gilles,
gestern von einer längeren Auslandsreise zurückgekehrt beantworte ich gerne Ihre Anfrage. (Übrigens saßen in meinem Abteil zwei Hannoveraner, sehr kunstinteressiert, die ohne Unterlass auf den Hannoveraner Intendanten schimpften.“


(29.6.2017 – Herr K. aus L.)


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Ausgabe Juni 2017

'Eine Mitteilung an meine Freunde'

Aus einem Nest in Basel ….
… kam schon so mancher Vogel geflogen, schlug seine Krallen in die Meisterwerke der Opernliteratur,
um sie so zu zerrupfen, dass das Publikum - bis auf Sensationslüsterne – das Opernhaus in Hannover leer stehen lässt.

Nun hat die rot-grüne Regierung des Landes Niedersachen durch das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur heimlich still und leise –
ohne öffentliche Ausschreibung und damit ohne Transparenz gegenüber der Bevölkerung und Fairness gegenüber anderen Interessenten, denen das Freiwerden der Opernintendanz Hannover nicht bekannt wurde, walten zu lassen – ein ’Basler Leckerli’ – eine Frau Laura Berman, auf die Position der Intendanz der Nds. Staatsoper Hannover gehoben.

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02. Mai 2017

Nds. Staatsoper Hannover

'Sodom und Gomorrha'

Schon Hofmannsthal dichtete:
'Das Stück hat Längen, gefährliche Längen -
man lässt sie weg!'
Das ist bei einer Uraufführung natürlich nicht möglich.

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Ausgabe Mai 2017

'Eine Mitteilung an meine Freunde'

Vorhang hoch für den Damenchor.
Der Monsterbau bleibt auch für den zweiten Akt stehen. Bei Richard Wagner wären wir jetzt für die Nr. 4 in der Spinnstube, dem angenehm heimeligen Kontrast zu rauer Welt der Seeleute. Aber wieder schlägt das Regisseurstheater zu und wohldressiert traben die Chordamen mit Schrittchen und Knickschen, in Pelzmäntel gehüllt - da hingen wohl noch viele in den Kühlhäusern der pleitegegangenen Pelzhäuser - jede eine große Einkaufstüte schwenkend, auf den Köpfen einheitsblonde Perücken, in Kreisen herum und singen dazu vom Rädchen, vom Fädchen und vom Spinnen.
Es ist zu blöd!

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Ausgabe April 2017

'Eine Mitteilung an meine Freunde'

Also sollte Elsa doch hier besser singen:

“Mein Depp! Mein Spasti! Mein Gestörter!“

dann stimmte der Text mit der Szene überein.
Aber wer will und bezahlt solchen Unfug, der sich dann durch die ganze Aufführung hinzieht.

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12. März 2017

Theater für Niedersachsen

'Hell und dunkel gut und böse'

Hier hinein passten auch die beiden Kinder in der ersten Szene, das Mädchen eine imaginäre Flöte blasend und der Junge - na, der mimte ifflandringverdächtig einen Geiger à la Niccolo Paganini oder David Garrett.

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26. Februar 2017

Spielkreis der Matthiaskirche

'Ein feingefügtes Ensemblespiel'

Das Publikum erlebte das verwirrende Geflecht der Handlung und belohnte das Ensemble mit dankbarem Applaus.

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11. Februar 2017

Bayerische Staatsoper München

Ungetrübte Glückseligkeit

So aber schwebten wir alle auf einer Woge
ungetrübter Glückseligkeit und schwärmten mit Octavian:

"Da muß ma weinen.
Weil's gar so schön is."

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Kulturkalender
10. Februar 1910

Maria Cebotari

Am 18. November 1940 notierte der Reichspropagandaminister,
er habe Künstler von der Truppenbetreuung empfangen, er habe ihnen sehr gedankt und die Gruppe mit Cebotari, Bockelmann habe die Anwesenden durch ein kleines Konzert erfreut.


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Kulturkalender
10. Februar 1910

Opernintendanz Hannover

Für die Besetzung der Planstelle der Opernleitung ab 2019 hat eine öffentliche Ausschreibung zu erfolgen. Es geht nicht an, dass der künstlerische Stil und die wirtschaftliche Leistungskraft der Oper der Landeshauptstadt mit Wahl der Intendanz von einer Juristin und einem früheren Verwaltungsangestellten vom Theater Ulm in irgendeinem Hinterzimmer entschieden wird.
Die Bevölkerung verlangt Transparenz.


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Kulturkalender
02. Januar 1843

Der fliegende Holländer

Produktionen vom 'Holländer' geraten in der heutigen Zeit mehr und mehr zu Persiflagen und reduzieren das Frühwerk zum Sandkastenspiel für Unreife zu Lasten der Steuerzahler - meist auch noch gefördert durch Zuspruch der RW-Vereine.


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29. Oktober 2016

'Die verkaufte Braut' -
in Hannover ein Musical auf Kaffeefahrt-Niveau

'So ein nettes Tierchen'

Das Publikum grölt,
die Umerziehung vom kultivierten Theaterbesucher
zur 'misera plebs' ist gelungen.

Jetzt sind wir ganz nach unten geöffnet.
Alternativ, tiefer, tiefer, ganz unten.
Sind das hier an diesem Abend, in diesem Haus die Hannoverner,
die ich als besonnene Menschen schätze?

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Kulturkalender
24. Oktober 1848

Lilli Lehmann

Trotz der engen Kontakte zum sächsischen Meister - ihre Mutter eine geb. Loew war trotz ihrer jüdischen Herkunft eine gute Freundin Wagners - ließ die Tochter sich in ihrer gesamten Laufbahn nicht auf ein Stimmfach festlegen.


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09. Oktober 2016

'Manon Lescaut'

'Wo lebte wohl ein Wesen ...'

Da wurde ein Gast im Foyer vor Beginn der Vorstellung der 'Tosca' am 2. Oktober 2016 aus den wenigen Zuschauern herausgerufen:

“Ist hier ein Herr Hansing?“
“Ja, hier!“
“Sie sind der Einzige, der Karten für den dritten Rang gekauft hat,
hier sind ihre Ersatzkarten für den zweiten Rang.
Es sind nur 600 Karten insgesamt verkauft, bei 1202 Plätzen!
Ob die 600 auch alle kommen, ist nicht gesichert“

So war es dann auch:
Gähnende Leere im Zuschauerraum.

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Kulturkalender
26. Oktober 1897

Tiana Lemnitz

1944 nahm sie Hitler - obwohl Goebbels die Theater nach der Spielzeit 1943/44 schließen ließ - noch auf die Gottbegnadetenliste. So entging sie einem Fronteinsatz und auch der Verwendung an der Heimatfront.

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Kulturpolitik
28. September 2016

'UNESCO - City of Music'

Aber wenn UNESCO City of Music wirklich bei den Hannoveranern ankommen soll, müssen wir uns untereinandermischen und kennenlernen.

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Kulturpolitik
12. September 2016

"Die Kollegen bedürfen des Schutzes"

Die Abhängigkeiten von Agenten, Intendanzen, Besetzungsbüros.
Der Nachwuchs leidet beim Vorsingen unter der Unfähigkeit 'preisgünstiger' Korrepetitor/innen.


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Kulturkalender
23. August 1900

Ernst Krenek

Über die Schweiz und Frankreich ging er 1939 in die USA, wo er Lehraufträge übernahm und in allen Stilrichtungen komponierte. Immerhin erreichte er eine Opus-Zahl von 242.

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17. Juli 2016

Festlicher Galaabend
mit Jonas Kaufmann


'Der einzigartige, unnachahmliche ....'

Das Volk klatscht und jubelt weiter, kurze Besprechung mit dem Dirigenten, also noch etwas für den Nachhauseweg: 'Frag nicht warum ich gehe' in bester Chancon-Manier '... morgen spielt hier wer andrer.'

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29. Mai 2016

'Die Meistersinger von Nürnberg'

'Heimlich mir graut ....'

Es ist dies eine Missachtung der Arbeit der Künstler, aber wir müssen uns ja immer weiter nach unten öffnen und dabei Rot-Grün rechts überholen.
Warum eigentlich?


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Kulturkalender
14. Mai 1885

Otto Klemperer

Dass letztendlich Deutschland noch heute unter diesem damaligen Exodus der geistigen Elite leidet, hatte sich Goebbels - 'der Teufel von Schwanenwerder' - nicht vorstellen können.

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23./24./25. April 2016

Ein musikalisches Wochenende

'How to Succeed in Business Without Really Trying'
'Werther'
'Lucia di Lammermoor'

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Kulturkalender
14. April 1901

Hein Heckroth

Nach der Machtübernahme durch die Nazis floh er nach England und Australien, wo er als feindlicher Ausländer interniert wurde.

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Kulturkalender
02. April 1892

Rudolf Bockelmann

Melchior war dabei als Tristan, Larsén-Todsen die Isolde, Anny Helm die Brangäne und Alexander Kipnis war König Marke.

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31. März 2016

Carl-Maria von Weber
'Der Freischütz'

'Ein Ekel-Spektakel'

Sie dürfen rumstehen, rumhocken, sich Treppe rauf,
Treppe runter bewegen.

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20. März 2016

Johann Strauß
'Die Fledermaus'

'Schlampen, Transen, Tunten'

Jeder soll sein, wie er/sie ist: schwul, lesbisch, hetero, bi oder sonst was.
Dann enthüllt er/sie sich als Hermaphrodit.
Den vorgeschnallten Penis hatten wir schon im 'Freischütz' beim 'Ekel-Gnom'.
'Anything goes!' - Das ist also die neue Linie.

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12. März 2016

Giuseppe Verdi
'Falstaff'

'Brilliante Musik in optischer Scheußlichkeit'

Im Wochenblatt wird angekündigt, dass vor die Oper ein Müllplatz kommen soll.
Das wird die Herren der Intendanz freuen, denn so brauchen sie sich nicht vom Anblick des Mülls vor der Oper zum Anblick des Mülls auf der Bühne umzugewöhnen.

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Kulturkalender
15. März 1895

Enrico Caruso

In New York an der Met hieß es bald - 'Caruso wappne dich, Slezak kommt!', da dieser über den italienischen Künstler hinaus, neben dem italienischen, auch das deutsche und das französische Fach beherrschte.

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04. März 2016

John Parick
Eine etwas sonderbare Dame

'Die Irren und die Gierigen'

Und warum sitze ich hier?
Weil ich mich auf eine geist- und respektvolle Aufführung freue und nicht wie bei den mit Steuergeldern hoch subventionierten Staats- und Stadttheatern nichts anderes erwarte als verärgert und angeekelt von den Scheußlichkeiten des Regisseurtheaters aus dem Zuschauerraum zu fliehen.

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Kulturkalender
27. Februar 1888

Lotte Lehmann

Nach dem Anschluss Österreichs verließ sie Europa, sang bis 1951 an der Met und unterrichtete bis zu ihrem Tod 1976 in St. Barbara, Kalifornien u.a. Grace Bumbry und Marylin Horne.

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Kulturkalender
06. Februar 1906

Ferdinand Frantz

1957 nahm er - neben Elisabeth Grümmer als Eva, Gerhard Unger als David - den Sachs in 'Meistersinger' unter Rudolf Kempe auf.

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Kulturkalender
26. Januar 1860

Wilhelmine Schröder-Devrient

Im November 1844 wurde deutlich, dass ihre Stimme über die Jahre des engagierten Einsatzes gelitten hatte.

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Kulturkalender
23. Januar 1941

Wilhelm Furtwängler

Goebbels vermerkte, Hitler habe das Verbot der Kritik fast unverändert angenommen. Nur Furtwängler sei noch unzufrieden. Aber das nütze dem nun nichts mehr.

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Kulturkalender
12. Januar 1870

Karl Burian

In New York stand er in Konkurrenz zu Heinrich Knote, Erik Schmedes und eben zu seinem Landsmann Leo Slezak, der allerdings 'Tristan' und 'Siegfried' - wie Burian - nicht sang.

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Kulturkalender
08. Januar 1830

Hans von Bülow

Doch war damit der Bann gebrochen und Cosima, die Bülow 1857 geheiratet hatte, folgte Wagner nach München und Tribschen.

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Kulturkalender
06. August 1902

Margarete Klose

Anfängerjahre in Ulm, dann Kassel und Mannheim, dann 1931 an die Staatsoper nach Berlin, wo sie sehr früh für eine knapp Dreißigjährige Ortrud und Klytämnestra sang, dann schon bald Adriano.

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Kulturkalender
02. August 1900

Franz Marszalek

Er war der Meister der Operette, der ein Genre pflegte, das heute noch kaum mehr in der Form angeboten wird.
Sei es, dass den Regisseuren die die Leichtigkeit fehlt, mit der diese der Oper nahestehenden Werke entsprechend ihrem Wert auf die Bühne gebracht werden bzw. weil es für die z.T. schwer zu besetzenden Partien die notwendigen Stimmen nicht gibt, die den deutschen Text singen und sprechen können.


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20. Mai 2015

'JK' im Kuppelsaal

„Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Freunde, das Leben ist lebenswert“ fordern den Sänger nicht weniger als die Hits aus „Tosca“ und „Turandot“. Auch wegen der dichten Orchestrierung spricht man in diesen Fällen oft von „Puccini-Lehár“.

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18. Mai 2015

'RWVI' ganz in oberfränkischer Hand

Nach den ständigen Angriffen, die ihn seit Jahren bedrängten, hat Thomas Krakow beim Dessauer Vereinstag die Vertrauensfrage gestellt - und prompt verloren.

 

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08. Dezember 2014

'Fidelio' am TfN

Vergesst die 'Scala', fahrt nach Hildesheim!

Mit anrührend jugendlicher Zögerlichkeit präsentiert
sich die burschikose Sänger-Darstellerin, singt die
hohe, gefährliche Lage ohne Gewalt mit glockigen
 Tönen und hat für die Ausbrüche und den Schlussjubel
 genug Reserven.

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Neuigkeiten vom 'Grünen Hügel'

03. Dezember 2014

Technischer Leiter - gefunden

'Der Technische Leiter des Theaters an der Wien,
 Christoph Bauch, soll neuer technischer Direktor
der Bayreuther Festspiele werden. Das teilten die
 Festspiele mit. Bauch tritt die Nachfolge von
Karl-Heinz Matitschka an, der die Festspiele
bereits 2013 verließ - sein designierter Nachfolger
hatte die Festspiele vergangene Woche
abrupt verlassen.'

- NBK -
 

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Neuigkeiten vom 'Grünen Hügel'

02. Dezember 2014

Technischer Leiter - löst Vertrag

Nun will auch der für die technischen Angelegenheiten
 und Werkstätten im Festspielhaus Zuständige
nicht mehr.
Agenturen zufolge soll der als Nachfolger des 2013
 zurückgetretenen Karl-Heinz Matitschka vorgesehene
 Andreas von Graffenried in der letzten Woche den
 'Grünen Hügel' verlassen haben.

Ein Nachfolger steht nicht fest, das
 Bewerbungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Verlassen die Ratten das sinkende Schiff?

 

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30. November 2014

'Manon Lescaut' in München

'Schafft sich das Regietheater ab?'

Wenn eine Theaterleitung einen Vertreter des
 Regietheaters engagiert - das außerhalb Deutschlands
 voller Ekel als 'german trash theater' bezeichnet wird -
 erwartet sie einen Skandal mit heftigen
 Publikumsreaktionen, der dann für Presserummel
 sorgt. Dann hat der Intendant sich mal wieder
'einen Namen' gemacht.

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29. November 2014
'Tristan' in Regensburg

'Musik für vier Beine'

Sollten diese Vorgänge die Stadt nicht dazu anregen,
 schon jetzt nach einer neuen Führungsmannschaft
 Ausschau zuhalten, um nicht aus Zeitgründen dann
 notgedrungen die Verträge verlängern zu müssen.


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http://www.zeit.de/2014/46/anna-netrebko-muenchen-oper


Die Diva schmeißt hin!

Eine, die sich traut ...
die es sich allerdings auch erlauben kann,
'Nein' zu sagen
.

 Anna Netrebko wird nicht die Manon
in München ab 15.11.2014 singen.
Verschiedene, unüberwindliche
 Interpretationsvorstellungen der Rolle zwischen ihr
 und Herrn Neuenfels ließen sie der Bayerischen
 Staatsoper eine Absage erteilen.
Aufgefallen war schon, dass die
Einführungsveranstaltung zu Puccinis Oper am
 1.11.2014 nicht stattfand.

Eine Chance für Kristine Opolais, die in der Rolle schon im Juli in Covent Garden zu sehen war.

 

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Neuigkeiten vom 'Grünen Hügel'

Roberto Alagna soll angeblich 2018 den Lohengrin
in BT singen, so gab es die bis 2015 vertraglich bestimmte BT-Festspielleitung bekannt.
Alagna selber betonte, er habe einen entsprechenden
 Anruf aus Oberfranken bekommen.


Später die Meldung:
 Nicht Alagna, sondern Piotr Beczala – und Anna
 Netrebko als Elsa seien für 2018 vorgesehen, meinte
 dagegen der musikalische Berater für BT, Christian
 Thielemann. Beide seien für diese Partien ideal,
 zitierte der Wiener 'Kurier' den Dirigenten.
Man müsse für Bayreuth auch Stimmen kreieren.
Er sei überzeugt, dass Anna und Piotr die Idealstimmen für 'Lohengrin‘ seien.

 

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12. Oktober 2014

Richard Wagner Verband Hannover

'Abschiedsrede'

Aber mit echt deutscher Lust an der Selbstzerstörung lassen wir zu, dass das weltweit abgelehnte 'german trash theater' wie eine Pest- oder Ebola-Epidemie eine Spur der Zerstörung kultureller Werte hinterlässt.

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http://www.spiegel.de/kultur/musik/bayreuther-festspiele-gregor-gysi-vertritt-kuenftig-die-wagner-familie-a-997615.html
 

 

Der Linke Gregor Gysi begibt sich in schillernde
 Gesellschaft: Als Anwalt wird er künftig die Familie
 Wagner vertreten. Hintergrund ist ein Streit innerhalb
 des Stiftungsrats der Bayreuther Festspiele.

 

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http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/
thema-richard-wagner-museum-wer-bestellt-bezahlt_

 

Wahnfried wird teurer. Wieder einmal.
Zwei Millionen sollen draufgesattelt werden
auf die letzte Obergrenze von 17,9 Millionen Euro.
 Dann soll Schluss sein.

 

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wagner-festspiele-2014-unfrohe-botschaften-aus-bayreuth-13065092.html

 

Die Eröffnungsparty fand ohne Kanzlerin statt.
[...] Sie will nicht noch einmal mit ansehen müssen, wie die heilige Elisabeth ins Gas geht.
Dumm genug, dass es in diesem Jahr turnusmäßig nur Wiederaufnahmen bei den Bayreuther Festspielen gibt. Noch dümmer, dass man ausgerechnet zur Eröffnung noch einmal die superdumme „Tannhäuser“-Produktion zeigt, die sowieso aus dem Programm genommen werden soll.
Warum?
Weil Bayreuth auf den Karten sitzenbleibt.

 

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http://www.tagesspiegel.de/kultur/bayreuther-festspiele-frank-castorf-schimpft-auf-bayreuth/10225770.html

 

"Ring"-Regisseur Frank Castorf ist wütend auf die Festspiel-Chefinnen, er hat sich sogar schon anwaltlichen Beistand bei Gregor Gysi geholt. Kurz vor Eröffnung der Bayreuther Festspiele und der Wiederaufnahme seines "Rings" macht er dem Grünen Hügel eine Kampfansage.

 

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http://www.mainpost.de/ueberregional/kulturwelt/kultur/Richard-Wagner-Festspiele-Regisseur-Frank-Castorf-laestert-laut-ueber-Bayreuth;art3809,8241254

 

„Ich merke, dass all die Anarchie, die mein Bühnenbildner Aleksandar Dénic und ich hier vergangenes Jahr reingebracht haben, nicht mehr erwünscht ist“, sagte Castorf, der seit 1992 Intendant der Berliner Volksbühne ist. So habe die Festspielleitung versucht, ein NPD-Plakat aus dem Bühnenbild zu entfernen. Der Sänger Martin Winkler, der ihm als Alberich wichtig sei, sei umbesetzt worden – „angeblich aus musikalischen Gründen“. Bayreuth falle gerade auf das Niveau eines „Stadttheaters“ zurück, lästert der Theaterregisseur: „Die Stürme haben sich gelegt, die Langeweile hat gesiegt“.

 

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http://www.zeit.de/news/2014-07/17/theater-brecht-schueler-und-regisseur-manfred-wekwerth-gestorben-17110003

 

Der Brecht-Schüler und langjährige Intendant des Berliner Ensembles, Manfred Wekwerth, ist tot.
Der ostdeutsche Theaterregisseur starb am Mittwochabend im Alter von 84 Jahren in einem Berliner Krankenhaus, wie die Eulenspiegel-Verlagsgruppe mitteilte.

 


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http://www.ad-hoc-news.de/walhall-ist-keine-nsa-zentrale--/de/News/37803179

 

Die Weichen für die Zukunft von Mannheims Oper am Nationaltheater sind gestellt: Der Opernintendant heißt ab 2016/17 Albrecht Puhlmann.
Der Gemeinderat Mannheims stimmte der vom
 Kulturausschuss  vorbereiteten Beschlussvorlage
 "mit breiter Mehrheit" zu.

 


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http://www.dnn-online.de/web/dnn/kultur/detail/-/specific/Positive-Bilanz-fuer-die-Oper-Leipzig-2000-Besucher-mehr-als-in-der-Vorsaison-1435137871
 

 

Mit insgesamt 168.000 Besuchern und 70 Prozent Gesamtauslastung beendet die Oper Leipzig die Saison 2013/2014 erfolgreich. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind es 2000 Personen und 1,5 Prozent Auslastung mehr. „Die Walküre“, „Mozart Requiem“ und „Romeo und Julia“ waren die erfolgreichsten Neuproduktionen dieser Saison.

 


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http://www.wiesentbote.de/2014/06/27/gruene-unabhaengige-kostendeckelung-fuer-richard-wagner-museuem-einhalten


 

 

“Oberbürgermeisterin muss endlich Kostenbewusstsein zeigen und handeln”

Trotz Deckelung steigen die Kosten für das Projekt Sanierung Villa Wahnfried und Neubau Richard-Wagner-Museum kontinuierlich an. Die letzte Sitzung des Bauausschusses ist Anlass für Sabine Steininger, Fraktionsvorsitzende, und Stefan Schlags, stv. Fraktionsvorsitzenden, Oberbürgermeisterin Merk-Erbe aufzufordern einen Bericht zur aktuellen Kostensituation vorzulegen und gleichzeitig aufzuzeigen, wie bei den restlichen Aufträgen der vorgegebene Finanzrahmen eingehalten werden kann.

 


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http://www.l-iz.de/Leben/Gesellschaft/2014/05/
Ewa-Michnik-erhaelt-Leipziger-Richard-Wagner-Preis-2014-55205.html


 

 

Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner wurde 2013 in seiner Geburtsstadt erstmals der Leipziger Richard-Wagner-Preis verliehen. Auch 2014 findet eine Festwoche zum Geburtstag des Leipziger Musikgenies statt. Preisträgerin des diesjährigen Richard-Wagner-Preises der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig ist die polnische Dirigentin und Opernintendantin von Breslau/Wroclaw, Ewa Michnik.

 

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http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/
Richard-Wagner-zwischen-Rosenresli-und-Geier-Wally;art16,135828

 


„Die Premiere von Wagners Lohengrin fiel am Samstag in der Wiener Staatsoper ziemlich gemischt aus. Sowohl das Regiekonzept als auch das Sängerensemble entsprachen nicht den Erwartungen des Publikums, das nicht mit der Idee der Verkleinerung des Sujets und der Verlagerung in ein schweizerisches Bergdorf einverstanden war.“


 

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http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/stadtrat-zur-theater-zukunft-in-dessau-
weiter-hinter-verschlossener-tuer,20640938,26617582.html


„Nachdem das Land Sachsen-Anhalt Kürzungen im gesamten Theaterbereich von 36 auf 30 Millionen beschlossen hatte, soll Dessau statt dem bisherigen Zuschuss von 8,1
nur noch 5,2 Millionen Euro erhalten. “


 

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http://www.schwaebische.de/journal/kultur/kultur-aktuelles_artikel,-
Tuerkische-Kritik-am-Theater-Konstanz-_arid,5610715.html


„Das Theater Konstanz bekommt Ärger wegen eines Theaterstücks: Es heißt „Das Märchen vom letzten Gedanken“ und ist die Dramatisierung des Romans von Edgar Hilsenrath über den Völkermord an den Armeniern durch Türken im Jahr 1915.“


 

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http://www.derwesten.de/kultur
/aus-fuer-opern-ensemble-bestaetigt-aimp-id9120348.html


Wuppertal ohne festes Opernensemble


„Der neue Wuppertaler Opernintendant
Toshiyuki Kamioka
bestätigte gestern erstmals öffentlich: „Es wird keinen Festvertrag NV Solo ganzjährig geben.“ Man arbeitet künftig ausschließlich mit Gastsängern.“


 

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http://www.fr-online.de/wiesbaden/wiesbadener-staatstheater--
theater-muesste-immer-ein-fest-sein--,1472860,26547568.html


Intendant Manfred Beilharz verlässt
zum Ende der Spielzeit
das Wiesbadener Staatstheater


„Es gibt natürlich Unterschiede – wenn wir ein Stück inszenieren, stellen wir uns immer vor, dass es fliegt wie ein Adler. Und da kommt es schon mal vor, dass es als Suppenhuhn im Kochtopf landet. Es wäre vermessen zu sagen, es wäre uns nie etwas nur halb gelungen. Aber so, dass wir es gar nicht hätten zeigen dürfen, das war, hoffe ich, nie der Fall.“


 

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http://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/
cdu-zweifelt-kostenschaetzung-fuer-die-theater-sanierung-an-id6004641.html

CDU-Fraktionschef Holger Ley fordert,
dass Schleswig gemeinsam mit Flensburg die Einberufung einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung verlange –
„auch, um den Geschäftsführer Grisebach einzufangen und zu stoppen“.
 


„Ein amoklaufender Geschäftsführer,
der sich in den letzten Tagen mit dümmlich arroganten Äußerungen hervortut, die er mit keinem seiner Gesellschafter abgestimmt hat.
Er beschädigt das gesamte Konstrukt des Landestheaters.“

 

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Tumulte an der Oper Leipzig
anlässlich der Premiere
'Der fliegende Holländer'
 

  Wagner-Verband rügt «Gewaltorgie»


Pressemitteilungen Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V.

Leipziger Erklärung der Richard Wagner Verbände
der neuen Bundesländer und Berlins


Am 24. Oktober 2008 trafen sich die Vorstände der Richard-Wagner-Verbände Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Dessau, Halle und Magdeburg sowie Weimar, Chemnitz, Dresden und Leipzig zu einem Arbeitstreffen in Leipzig, der Geburtsstadt des Komponisten Richard Wagner.

Es wurde Einvernehmen erzielt, dass die Vorbereitung und Durchführung des 200. Geburtstags des Namenspatrons sowohl für die lokalen Verbände als auch für den Bundesverband und den Richard Wagner Verband International von herausragender Bedeutung ist. Sie werden dazu in der Geburtsstadt des Komponisten zu Gast sein.

Die Vorstände stellen fest, dass auf der Stadt Leipzig eine besondere Verantwortung lastet, den 200. Geburtstag des Leipziger Sohnes Richard Wagner würdevoll und der Bedeutung
seines Werkes angemessen zu begehen. Dazu gehört auch, Richard Wagner gleichberechtigt und sichtbar in den Kanon bedeutender Köpfe der Musikstadt Leipzig aufzunehmen.

Im Verständnis der Vorstände hat die Oper Leipzig eine besondere Verantwortung bei der Pflege des Wagnerschen Werkes. Sie sollte der Ort für die Aufführung aller Opern des Komponisten sein.
Es wird erwartet, dass im Mai 2013 nach langer Pause und als Ausdruck des Respekts und der Achtung gegenüber Richard Wagner seine Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ zur Aufführung kommt.

Die Vorstände sind sich einig, dass die Oper Leipzig nicht zur Experimentalbühne am Werk Richard Wagners mutieren darf.
Die Vorgänge um die Premiere der Oper „Der fliegende Holländer“
dürfen sich nicht wiederholen.
Die versammelten Richard Wagner Verbände einigten sich darauf,
ein verstärktes Augenmerk auf die Verantwortung der Intendanzen gegenüber dem Werk Richard Wagners und der Interpretation durch die Regisseure zu legen.


Es wird vereinbart, die Zusammenarbeit zu vertiefen und dazu regelmäßige Arbeitstreffen durchzuführen. Inhaltliches Ziel ist vor allem die Herausarbeitung der Bedeutung Mitteldeutschlands für die Entwicklung des Komponisten und als Stätten der Wagnerpflege.


Richard ist Leipziger...
Denn in Leipzig wurde er am 22. Mai 1813 am Brühl geboren und am 16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Hier besuchte er Nikolai- wie Thomasschule und die Universität. In Leipzig wurde sein Verlangen geweckt, Musiker und Komponist zu werden. Gewandhausmusiker Gottlieb Müller sowie Thomaskantor Theodor Weinlig gaben ihm das Rüstzeug dazu. Von hier ging er seinen Weg als Großer der Musikgeschichte.

 

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Veröffentlichungen
 

Letzte Aktualisierung: 02. August 2017
E-Mail:
info@marie-louise-gilles.de

 

 

 

 

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Impressum

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